Auguin, Philippe - Dirigent

Philippe Auguin - Dirigent

Philippe Auguin, geboren 1961 in Nizza, erhielt seine musikalische Ausbildung am dortigen Konservatorium. Er studierte Horn, Gesang und Dirigieren. An der Universität schloß er 1983 sein Studium in Musik- sowie in Rechtswissenschaften neben seiner Tätigkeit als Hornist und Bariton ab. 1984/85 war er Schüler von Franco Ferrara in San Domenico di Fiesole; gleichzeitig setzte er sein Studium an der Wiener Musikhochschule im Fach Dirigieren in der Klasse von Karl Österreicher fort. Er erhielt sein Diplom 1988. Drei Jahre lang war Philippe Auguin der musikalische Assistent von Herbert von Karajan; er arbeitete mit ihm für die Festspielproduktionen in Salzburg seit 1987, für Fernsehproduktionen, Konzerte in Berlin und Wien und für die Deutschland-, Europa- und Amerikatournee. Schon früh konnte Philippe Auguin zahlreiche Erfahrungen als Dirigent sammeln; mit den Wiener Symphonikern, mit dem RSO-Berlin, Orchestre Colonne in Paris, dem Philharmonischen Orchester Portugal (Macau-Festival), Staatsopernorchester Lissabon und dem Wiener Kammerorchester. Ferner dirigierte er an den Opernhäusern in Köln, Saarbrücken und Aachen. In Stuttgart sprang er beim Dritten Sinfoniekonzert 1989/90 für den erkrankten Serge Baudo ein. Daraufhin leitete er die Wiederaufnahme Werther im September 1990. Mit der Spielzeit 1991/92 wurde Philippe Auguin für drei Jahre Erster Kapellmeister an der Staatsoper Stuttgart, wo er die Premieren Ariadne auf Naxos, La traviata, La clemenza di Tito sowie die Wiederaufnahmen von Die Entführung aus dem Serail, Lohengrin, Carmen, La Boheme, Tannhäuser, Othello, Elektra und Der Rosenkavalier leitete. In der Saison 1992/93 gab Philippe Auguin sein Debüt an der Leipziger Oper mit Der fliegende Holländer sowie an der Mailänder Scala mit Don Giovanni. Im Februar 1994 dirigierte er La Boheme und Othello an der Staatsoper Hamburg. Seit 1994/95 ist Philippe Auguin Generalmusikdirektor in Braunschweig.

Aufführungen:

 

Violinkonzert

Wie ein zerrissen Saitenspiel
Hölderlinfragmente für Tenor und Orchester
Streichtrio(1988)

Trio coll´arco
Wolfgang Bünten, Tenor
Joachim Schall, Violine
Staatsorchester Stuttgart
Dirigenten Michael Gielen und Philippe Augin

ANTES EDITION im Hause Bella Musica
Eisenbahnstr. 30 | D-77815 Buehl/Baden

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xpt 95

Joachim Schall 

WIE EIN ZERRISSEN SAITENSPIEL
Konzert für Violine und Orchester
Kompositionszeit von Oktober 1993 bis 7. November 1994
Auftragswerk ders Staatsorchesters Stuttgart
xpt 95
xpt 095. ZERRISSEN - Noten bestellen (edition 49)


UA 19./20. November 1995 Stuttgart Liederhalle

Staatsorchester Stuttgart
Joachim Schall - Solovioline
Philippe Augin - Dirigent

Presse-Echo:
Thomas Violinkonzert trägt den Titel „... wie ein zerrissen Saitenspiel". Die Anspielung auf Hölderlins „Hyperion" scheint nicht zuletzt auf die „lichte Bläue" gemünzt, in der sich die Solovioline von Anfang an ergeht, über den brodelnden dumpfen Tiefen, die. dem... >>>In lichter Bläue

 

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