Birkhold, Manfred - Bariton

Manfred Birkhold - Bariton

 

xpt 154 A | Uraufführung in Bad Mergentheim

Nach dem Konzert in Bad Mergentheim Manfred Birkhold - Bariton und Wolfgang Bamberger - Klavier

"Die sieben Gesänge nach Gedichten von Rainer Maria Rilke" entstanden 2007 und werden am Samstag, 12. Februar, um 17 Uhr im Martin-Luther-Saal im evangelischen Gemeindezentrum, Härterichstraße 18 in Bad Mergentheim zum ersten Mal aufgeführt.

Diesem Werk werden ausgewählte Lieder von Franz Schubert gegenübergestellt. Beide Komponisten des Liederabends verbinden in ihrer Musik, wenn auch mit verschiedenen Mitteln, rhythmischen Ausdruck mit den Text deutenden Melodiebögen und lyrischen Ausdruck mit herber Strenge.

Manfred Birkhold - Bariton
Wolfgang Bamberger - Klavier

 

xpt 154A. Werkkommentar:

Ist das Klavierlied tot? Genau dies sagte der „Jahrhundertsänger“ Dietrich Fischer-Dieskau unlängst in einem Interview. Dass dies nicht der Fall ist, können Sie am Samstag, 12. Februar um 17.00 Uhr im Martin-Luther-Saal im ev. Gemeindezentrum Bad Mergentheim, Härterichstr. 18 hören. Die „Sieben Gesänge nach Gedichten von Reiner Maria Rilke“ des Komponisten Xaver Paul Thoma (er lebte und arbeitete von 1989 bis 2001 in Bad Mergentheim und Königshofen) werden uraufgeführt. Es musizieren Manfred Birkhold (Bariton) aus Weikersheim und Wolfgang Bamberber (Klavier) aus Lauda-Königshofen. Programmatisch gegenübergestellt sind ausgewählte Lieder von Franz Schubert. Die Stilmittel der beiden Komponisten des Liederabends sind in vielen Aspekten vergleichbar, die Auseinandersetzung mit Komponisten der Gegenwart erlaubt eine neue Sichtweise auf Komponisten der vorangehenden Jahrhunderte und beeinflusst dadurch die Interpretation dieser Werke. Die Beschäftigung mit Kammermusik von Xaver Paul Thoma führt zwingend zu einer herben, auf die wesentlichen Mittel beschränkten Tonsprache ohne - wie es häufig geschieht - romantisches Beiwerk. Nicht zufällig stehen deshalb Schubert-Lieder wie „Die Stadt“, „Ihr Bild“, „Der Winterabend“ und „Ganymed“ auf dem Programm.
Manfred Birkhold

 

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