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008.Hugo Wolf

Enfühlsame Interpretation

Eindrucksvoll interpretierte Julia Mende die Schönheit deutscher Liebeslyrik und Idyllendichtung. Die Sopranistin hatte sechs Gesänge von Hugo Wolf (1860 – 1903) nach Texten von Eduard Mörike mitgebracht., darunter kostbare Miniaturen wie „Ein Stündlein wohl vor Tag“, „Gebet“ oder „Der Knabe und das Immelein“. Die gepflegte und runde Stimme der Sängerin, ihre ausgeprägte Modulationsfähigkeit und Artikulation und die dichte Begleitung des Orchesters liessen keinen der Zuhörer unbeteiligt.
Die Mörike-Stücke waren Bearbeitungen von Xaver Paul Thoma (geb. 1953). Dass der bekannte Komponist gerne transkribiert, zeigte sich erneut bei seiner Bearbeitung der recht selten gespielten „Sonate in f-Moll für Viola und Streicher“ des italienischen Violinisten Pietro Nardini (1722 – 1793).
Offenburger Tageblatt 14.10.2008

 

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