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37.LYRISMEN opus 28

Sinn für musikalische Strukturen

Im Mittelpunkt des Abends stand die Uraufführung der Komposition „Lyrismen", Musik für zwei Oboen und Englisch Horn, von Xaver Thoma, einer Arbeit, die im Februar/März diesen Jahres für das Trio Arundo Donax geschrieben wurde. Eine völlig konventionelle Komposition, in herkömmlicher Notation, unter Verzicht auf Verfremdungseffekte und modernen Spielereien angelegt. Eine rhythmisch äußerst verzwickte und verschlungene Komposition, in deren Verlauf bestimmte musikalische Elemente oder Motive quasi gegeneinander antreten; einmal aufgeregt, bizarr, im Unisono oder einzelnen Staccato-Passagen, dann wieder in weiten Linien und großangelegten Bögen, mit allgemeiner Beruhigung zum Schluß hin. Xaver Thoma zeigte mit seinen „Lyrismen" auch Mut zur Konsonanz, hier und da eingestreut überraschten in der atonalen Anlage des Stücks zum Teil reine Dur-Dreiklänge.
Jürgen Christ
BNN ; 7:5:82

 

Musik, die aus dem Bauch kommt

...wurden im abschliessenden dritten Stück, LYRISMEN opus 28 für 2 Oboen und Englisch-Horn am deutlichsten. Trotz der formalen Ausgeglichenheit und der kontrapunktischen Verflechtungen steht auch hier der Klang im Vordergrund, wird eine Sicherheit der Stimmbehandlung spürbar, ein In-sich-Ruhen, das allen drei Werken gemein ist und ihnen letztlich den Gehalt einer sehr persönlichen Aussage verleiht.

 

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