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97.Woher ich komme ...

Expressives Programm

Je später die Saison, um so lieber die Gäste - zum letzten Mal vor der Sommerpause lud das Kleine Montagskonzert in den Audienzsaal. Josef Ispas (Viola), Christoph Eberwein (Cello) und Hans-Peter Nauk (Klavier) spielten in außergewöhnlicher Besetzung ein expressives Programm.
„Woher ich komme ...", „Wohin ich gehe ..." - ein künstlerisches Credo? In der „Musik für drei Instrumente" zeigte sich der Komponist Xaver P. Thoma als flüchtiger Gast, sein uraufgeführtes Werk gab sich vielschichtig und dunkel. Aus weichen, geräuschhaften Wolken stießen wütende Auf-, Ab- und Ausbrüche, die ein einziger Durchgang schwer auszuleuchten weiß. Zumal dann, wenn der Außenlärm Musiker wie Publikum stört.

Von BJÖRN SCHRÖDER
Lübecker nachrichten, 14. Juni 1995

 

Eleganz und Opulenz

Als modernes Kontrastprogramm stand mittendrin der erste Teil eines Trios von Xaver Paul Thoma mit dem vielversprechenden Titel
WOHER ICH KOMME...,
Thoma, Jahrgang 1953, kommt musikalisch aus den 70er Jahren. Und genau diese Zeit — die drei Lübecker machten dies überzeugend hörbar -thematisiert der erste Trio-Teil unmissverständlich. Eine ganze Reihe von Techniken und Klängen, wie sie seinerzeit zur Verfügung standen und üblich waren, nimmt dieses Stück auf und schiebt sich im Zuge einer aufwendigen motivischen Arbeit wellenförmig voran: zerfällt in Fragmente, sammelt sich neu, entwickelt Kulminationen. Vielleicht wird man ja auch irgendwann einmal hören können, „wohin Thoma geht" - damit nämlich wird sich der zweite Trio-Teil beschäftigen.
T. K.
Kieler Nachrichten 4.5.1995

 

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