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106. Franz an Ottla

 

FRANZ AN OTTLA ( Kafka--Fragment V) - (ein Traum für 8 Spieler)

komponiert im August/September 1997 für das ensemble sur scene

Dämmerung; Franz Kafka kommt in dem Versuch, seiner Lieblingsschwester Ottla einen Brief zu schreiben nur stockend voran. Ihm fehlen die Worte; die auf dem Papier stehenden empfindet er zu schwach um seine Gefühle für Ottla klar auszudrücken. Der schwebende Zustand zwischen Tag und Nacht verschleiert die Realität - Ottla tritt zu Franz ins Zimmer, im Schutz der Nachtschatten entwickelt sich ein intensives Gespräch, um die Gesundheit, um die bevorstehende Verlobung mit Felice, um die Ängste des täglichen Lebens.

Bei Sonnenaufgang findet sich Franz vor einen fast leeren Briefbogen gekettet, bewegungslos wartend auf die Last des kommenden Tages.

Was ist Liebe?



Xaver Paul Thoma

 

Weitere Werkkommentare:

097.WOHER ICH KOMME, WOHIN ICH GEHE MUSIK I + II
Scheinentwicklung des Kernes
Woher ich komme (Musik l) ist mit Rückgriffen auf Material aus der Zeit um 1976 [Oper »Mont Cinere«, 2. Bild] komponiert. Die Arbeit an der Opernpartitur 1976/77 war damals für mich auch ein erstes Resümee meines »jungen« Komponierens. Deshalb habe ich als Ausgangsbasis für den ersten Teil dieses neuen Kammermusikwerks Material aus dieser frühen Zeit gewählt. Noch etwas grob behauen, offene Motivarbeit, bildet dieser 1. Satz (Musik l: »Woher ich komme...«) sozusagen die Ex-Position für den Durchführungsteil (Musik II: »Wohin ich gehe... «), in dem die Strukturen zersetzt, zerbröselt, zersplittert...


 

http://www.xaver-paul-thoma.de/werkkommentare/franzanottla.php

 

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