xpt 12. Presse-Echo

Abschied vom Dirigenten Albert Dietrich

In Xaver Thoma kündet sich zweifelsohne große Begabung an. Erst 22jährig, hat er
schon seinen Platz als Bratschist in der Badischen Staatskapelle. Thoma ist nicht in die Gruppe der Anvantgardisten einzureihen. Oder vielleicht doch in ganz spezifischer Weise, indem er sich rückbesinnt auf eine vermeintlich abgeschlossene Zeit — um einen Anhaltspunkt zu geben: Etwa auf Max Reger. Avantgardist vielleicht deshalb, weil er das angedeutete Klangphänomen nicht kopiert, sondern in eigener Gestalt neu erstehen läßt. Xaver Thoma bei seiner Jugend auf eine bestimmte Richtung fixieren zu wollen, wäre kein gutes Unterfangen. Er muß einen weiten Freiraum der Entfaltung vor sich haben. In seinem Opus 9 bekundet er sich stark expressiv in der Aussage und ungemein intensiv in der thematischen Arbeit. Sein Sinn für das klanglich vernüftig Machbare leitet ihn sicher ist mit mitteilsamer Sensibilität gepaart. Bleibt zu hoffen, daß es Xaver Thoma von den äußeren Verhältnissen her möglich sein wird, sich auf seinem Instrument und als Komponist zu entfalten sammen.
BNN 14. Juli 1975

 

Vom Klang geprägt

Das letzte Werk dieses Konzertes von Xaver Paul Thoma waren ADAGIO UND FUGE opus 9 (1974) für Streichorchester, lyrisch angelegte, sich noch an der Spätromantik orientierende Stücke, die, von dramatischen Ausbrüchen durchsetzt, stark vom Klang geprägt sind. Stimmigkeit und Strukturen waren namentlich in der stramm durchmusizierten Fuge deutlich herausgearbeitet. Das Capriccio Fridericiana zeigte hier viel Umsicht und Einsatzfreude.

BNN März 1996

 

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