20. presseecho

Eine Uraufführung im Karlsruher Schloss

In Fortsetzung der Tradition für die Konzerte zeitgenössischer Musik des Badischen Staatstheaters im Barocksaal des Karlsruher Schlosses zu komponieren, kam es auch an diesem Abend zu einer Uraufführung: Kammersymphonie op. 16 (1978) des 25jährigen in Karlsruhe bereits bekannten Bratschisten Xaver Thoma. Als solcher liebt er die dunklen Farben und setzt daher neben zwei(!) Bratschen, eine Altflöte, eine Bassklarinette, die Oboe d'amore und Schlagzeug ein. Diese Instrumente werden durch ihre in höheren Stimmlagen liegenden Stamminstrumente ergänzt; Violine, Flöte, Klarinette und Oboe. Das Primäre an dieser dreisätzigen Sinfonietta ist eine raffinierte Instrumentierung, was nur bestätigt, dass der Komponist aus der Praxis kommt. Aus den langsamen, melodiös gestalteten Ecksätzen spricht hoher Sinn für Klangfarbigkeit. Der Marschrhythmus des Mittelsatzes wird durch Rhythmus-Figurationen teils auf belustigende, groteske Weise bereichert.
Christiane Voigt
BNN 16.10.1978

 

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