30. Presse-Echo

Bezaubernde Darstellung durch raffinierte Instrume

Hervorragend gelang dann die Interpretation der von dem 1953 geborenen Komponisten Xaver Thoma bearbeiteten Sonate in f-Moll von Pietro Nardini für Bratsche und Streichorchester, die der Komponist selbst souverän vortrug. Die Adaptation dieses sehr schönen Werkes, in welchem man das langsame Heraufziehen eines neuen Stils - der Frühromantik - ahnte, angereichert mit sensibel und diskret unterlegten Klangvisionen neoromantischer Chromatik, bestach durch sympathische Originalität. Wundervoll der breit und angenehm dahinfließende Bratschenton von Xaver Thoma, lobenswert aber auch hier die zuverlässige und fein ausgehörte Begleitung durch das Streichorchester.
Dr. Salat
FN, Mai 1987

 

Wohlklang der Bratsche

Dass der Komponist gerne transkribiert, zeigte er schon mit der Bearbeitung für Viola und Streichorchester der Sonate f-Moll des im 18. Jahrhundert lebenden berühmten italienischen Violinisten Pietro Nardini. Xaver Paul Thomas übernahm hier selbst den Solopart. In gutem Kontakt zum Ensemble, dynamisch recht fein abgestimmt, kam der Wohlklang der Bratsche schön zur Geltung.

BNN, März 1996

 

Gemeinsam auf hohem Niveau

Vor allem das eingangs erwähnte Werk, die Sonate f-Moll für Bratsche und Streichorchester, von Xaver Thoma aus einem Fragment - einer Solostimme - von Pietro Nardini komponiert, war ein bewegendes Stück Musik.
Zwischen Aufbegehren und Dahinsinken entstand ein melodisches Werk, das barocke Vitalität, italienisches Brio und die Melancholie eines Gustav Mahler miteinander vermählte. Momente mit erstaunlichen Dissonanzen und romantischer Verklärung wechselten sich ab. Ein ausgezeichnet disponierter Xaver Thoma war auch als Solist Garant für die Cantabilität der Solostimme. Unter Leitung von Gerd Baumgarten blühte auch das Orchester regelrecht in den Klängen auf und vermochte die Stimmungen sehr empfindsam zu gestalten. Das durchgehend zügige Tempo und damit eine in jedem Moment vermiedene Sentimentalität waren weiterhin ausschlaggebend für die hohe Aufführungsqualität.
Thomas Höft
EJZ, 23.1.1989

 

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