XPT 42: Presse-Echo

Musikalische Rarität uraufgeführt

Eine weitere Steigerung der Spannung war auch mit Xaver Thomas neu komponierten „Nachtstück II" kaum zu erreichen, das zur Uraufführung gelangte. In diesem rhythmisch außerordentlich schwierigen Stück schillern Klangfarben und bleiben verhalten. Nur einige „Ausbrüche" bedrohen die Ruhe. Die Klänge haben mehr als Geräusch-Qualität, wirken jedoch sehr direkt, und erst am Ende des Satzes stellt sich etwas wie „versöhnliche Stimmung" ein. Bravourös lösten die Bratschisten die technischen und gedanklichen Schwierigkeiten des Werks, und das Publikum dankte es ihnen herzlich.
Thomas Höft
EJZ 8.2.1983

 

Mini-Festival für Bratscher

Abschließender Höhepunkt der Matinee war der Beitrag des Hausherrn Thoma, das Nachtstück II, just fünf Wochen alt und von den vier Bratschern mit besonderer Sorgfalt einstudiert. Undurchdringliches Dunkel, bizarre Erscheinungen und beängstigende Laute in lastender Stille ergaben, obwohl scheinbar unverbunden, ein nächtliches Hörbild von nicht nur vom Programm her überzeugender, sondern auch rein-musikalisch geschlossener Form. Viel Beifall des kleinen Festival-Auditoriums
Hugo Heusmann
AZ 9.2.1983

 

Homogenes Bratschenquartett

Das 1983 entstandene „Nachtstück II" op. 31a von Xaver Thoma vereinte die Solisten zum homogenen Quartett. Die assoziative Dichte zwischen kontemplativer Entspannung und offenbar unvermittelt aufblitzenden Gestalten blieb durch das feinfühlige Spiel der Musiker bis zum elegisch-gedehnten, fast sinnlichen Schluß erhalten.
üt
FAZ 20.1.1987

 

Samtklang

Auf der Höhe zeitgenössischer Ausdruckskraft befinden sich die beiden Bratschenkompositionen von Xaver Thoma, der sein Stück „Lathe Biosas I für 6 Bratschen" selbst dirigierte und bei seinem „Nachtstück op. 31 a" von 1983 selber mitspielte.
Der musikalische Gedankenreichtum im ersten Stück mit vielfältigen neuartigen Klanggestaltungen ohne die üblichen Effekthaschereien setzte sich fort im "Nachtstück", das im Gegensatz zu Weinzierls gleichnamiger Komposition nächtliche Empfindungen sehr überzeugend mit zeitgenössischen Ausdrucksmitteln von zartesten Klanggespinsten tatsächlich hervorzubringen imstande war und darüber hinaus professionelle Gediegenheit des Satzes erkennen ließ. Die Qualität dieser Stücke und deren Interpretationen wurden (erstaunlicherweise?) vom Publikum direkt mit entsprechendem Beifall anerkannt.
Nordb.Kurier 1988

 

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