xpt 148.TRAZOM 2006

xpt 148. TRAZOM 2006

Siehe: XPT 148   Mai - August 2006



 
TRAZOM 2006

Ein Nachhall zum 250. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart  
Alt, Bariton
Solo-Violine
Solo-Viola
Klavier
Sprecher I (Frau) + Sprecher II (Mann)
Streichorchester
 
ca 45'  
  Presseartikel:
Geige oder Violine – eins klingt wie das andere
Komposition für Bratsche und Singende Säge  
Gelesene und gesungene Texte, Briefe und Gedichte von:
Friedrich Nietzsche
Sören Kierkegaard
W. A. Mozart
Albert Einstein
Karl Barth
Hans Werner Henze
Johann Wolfgang von Goethe
Constanze Mozart
Georg Nikolaus Nissen  
Das Werk ist dem Kammerorchester Bad Mergentheim gewidmet
UA 12. November 2006 in Bad Mergentheim
Wandelhalle

Yvonne Albes - Alt
Sven Fürst - Bariton
Martin Tittor - Solo-Violine
Manja Huber - Solo-Viola
Ulrike Goldbeck - Klavier
Wolfgang Salat - Sprecher I (Mann)
Prisca Gleinser-Löffler Sprecher II (Frau)
Kammerorchester Bad Mergentheim
Arkadij Satanowskij - Dirigent  
Werkkommentar: 148.Trazom   Kalender Zweisekundensequenz: http://www.lulu.com/content/502478 Kalender Orchesterprobe: http://www.lulu.com/content/504415    
         

 

xpt 148

Arkadij Satanowskij 

TRAZOM 2006 Ein Nachhall zum 250. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart
Alt, Bariton
Solo-Violine
Solo-Viola
Klavier
Sprecher I (Frau) + Sprecher II (Mann)
Streichorchester

--
Gelesene und gesungene Texte, Briefe und Gedichte von:
Friedrich Nietzsche
Sören Kierkegaard
W. A. Mozart
Albert Einstein
Karl Barth
Hans Werner Henze
Johann Wolfgang von Goethe
Constanze Mozart
Georg Nikolaus Nissen

Partiturniederschrift: Mai - August 2006
xpt 148

Das Werk ist dem Kammerorchester Bad Mergentheim gewidmet
UA 12. November 2006 in Bad Mergentheim
Wandelhalle

Yvonne Albes - Alt
Sven Fürst - Bariton
Martin Tittor - Solo-Violine
Manja Huber - Solo-Viola
Ulrike Goldbeck - Klavier
Wolfgang Salat - Sprecher I (Mann)
Prisca Gleinser-Löffler Sprecher II (Frau)
Kammerorchester Bad Mergentheim
Arkadij Satanowskij - Dirigent

 

Ein Nachhall zum 250. Geburtstag von W. A. Mozart

TRAZOM 2006
Einführungstexte für Konzertprogramme werden in der Regel verfasst, um musikalische Inhalte ins
Bildhafte zu transportieren, und dadurch verschiedene emotionale Schichten offen zu legen –
sozusagen von aussen nach innen.
Das lässt mich in Versuchung geraten, diesen gerade entstehenden Text mit einem neuen Titel zu
versehen: ... ein Nachhall vom Nachhall zum .......... Nachhall?
Eine Metamorphose, die verschiedene Jahrhunderte umfasst. Ein Text über die Schönheit
Mozart’scher Musik (Hans Werner Henze), der vor 30 Jahren entstand, führt direkt zu originaler
Musik von Mozart (Das Veilchen), allerdings in einem anderen Klanggewand. Die Fassung Mozarts
mit dem Text von Goethe wird umgewandelt in ein Instrumentalstück für Streichorchester (ohne Text)

– das Gedicht von Goethe ist Auslöser für ein neues Lied, mit neuer Musik. Deshalb der Titel = Das
(andere) Veilchen.
Das populäre Lied von Mozart erklingt zwar, führt den Hörer aber über den losgelösten Text in eine
andere musikalische Welt.
Schon der allererste Beginn von TRAZOM 2006 suggeriert etwas anderes, die Musik erscheint
gleichsam wie durch einen Filter. Zu hören ist Musik, die stark an Mozart erinnert, aber nicht von
Mozart so komponiert wurde, die lediglich das Vokabular benutzt. Der bildhafte Spiegel ist ja schon
im Titel enthalten.
Ich glaube, es war Ende des Jahres 2004, als ich mit einigen Mitgliedern des Kammerorchesters Bad
Mergentheim zum ersten Male die Idee erörterte, zum Mozartjahr 2006 für das Orchester ein neues
Werk zu komponieren. Da ich viele Spieler dieses Amateurorchesters seit Jahren kenne, und ich im
Laufe der letzten 10 Jahre auch schon mehrere Partituren für das Orchester geschrieben habe, fand ich
diese Idee reizvoll. Als Konzerttermin etablierte sich zunächst der beginnende Dezember 2006, aus
diversen Gründen wurde dann der 12. November festgelegt.
Mein Wunsch war es dann, Gesangs- und Instrumentalsolisten sowie Sprecher mit einzubeziehen, um
möglichst viele Facetten des Jubilars betrachten zu können.
Bevor ich nun allerdings die ersten Noten der Partitur aufs Papier brachte, habe ich mich im Jahr 2005
und auch 2006 durch viele, viele Bücher gelesen, die sich direkt oder flankierend mit W.A. Mozart
auseinandersetzen.
Für mich persönlich habe ich dabei auch beeindruckende Entdeckungen gemacht! Anlässlich eines
Besuches in Freiburg bei Walter Dennig wurde ich auf die Spur von Karl Barth gebracht. Walter
Dennig war in meinem Geburtsort Haslach/Kinzigtal in den Jahren um 1960 Pfarrer an der
evangelischen Kirche, und in späteren Jahren haben sich unsere Wege immer mal wieder gekreuzt.
(Walter Dennig hat bei dem Theologen Karl Barth ((1886 – 1968)) in Basel studiert und er feierte im
April 2006 seinen 80. Geburtstag)
Nun, um auf den Punkt zu kommen, in dem anregenden Gespräch mit Walter Dennig kamen wir auch
auf meine Komponistenpläne, und ich erzählte ihm von dem Mozart-Projekt, worauf von seiner Seite
sofort der Name Karl Barth ins Gespräch kam.
Walter Dennig konnte sich genau erinnern, dass Karl Barth im Rahmen eines Mozart-Konzertes
eigene Texte zu Mozart vorgelesen hatte.
Dank dieser Spurensuche finden sich in meiner Bibliothek nun mehrere kleine Bücher Karl Barth’s
zum Thema Mozart.
Angesichts dieser Fülle von Entdeckungen ist klar, dass nur ein winziger Teil Eingang in meine
Partitur gefunden hat. Sehr erfrischend die scharfe Beobachtungsgabe des jugendlichen Mozart in
seinen Briefen.
Diese Schwierigkeit der Entscheidung für die Textauswahl hat dann dazu geführt, dass seitens des
Orchesters die Sorge in den (ungeduldigen) Nachfragen ab Mai/Juni 2006 doch stets grösser wurde –
schliesslich war die Partitur nach einigen Teillieferungen doch am 27. August fertig – abgeschlossen
in Bayreuth, sozusagen unter den Argusaugen eines anderen Komponistenkollegen – Richard Wagner.
Das Werk TRAZOM 2006 ist dem Kammerorchester Bad Mergentheim gewidmet!
Xaver Paul Thoma
Kirchheim/Teck 22.10.2006



 

Kalender: Orchesterprobe

Kalender-Titelblatt: Zweisekundensequenz 

Eine Woche vor der Uraufführung probte das Bad Mergentheimer Kammerorchester unter der Leitung von Arkadij Satanowskij „TRAZOM“ von Xaver Paul Thoma. Astrid Dlugokinski-Thoma fotografierte diese intensive Arbeitsphase und gestaltete gleich zwei Kalender.

Der Kalender "Orchesterprobe" des Bad Mergentheimer Kammerorchesters fällt schon durch sein Titelblatt auf. Der Name ist den Orchestermitgliedern auf den Leib geschrieben.
Alle 12 Fotos dieses Kalenders - 28 cm x 43 cm - lassen sich auch einzeln herunterladen.
Kalender bestellen: http://www.lulu.com/content/504415

"Zweisekundensequenz"
Wie kurz sind 2 Sekunden? Genau 16 Bilder lang!
Aufgenommen während der Orchesterprobe des Bad Mergentheimer Kammerorchesters zeigt eine Zweisekundensequenz ein paar Taktschläge, einen Bogenstrich, einen Fingersatz oder Konzentration pur mit einem Augenaufschlag. Für jeden Monat gibt es eine 16-teilige Fotosequenz, aufgenommen innerhalb von 2 Sekunden.

Alle Fotos dieses grossen Kalenders ----->34 cm x 48 cm<----- können Sie auch einzeln herunterladen.
Kalender bestellen: http://www.lulu.com/content/502478



 

Presseartikel

Geige oder Violine eins klingt wie das andere Xaver Paul Thoma liegt die Geige als Soloinstrument besonders am Herzen, denn mit diesem Instrument fing sein Musikstudium an. In der Zwischenzeit schrieb er über sechzig Stücke in unterschiedlicher zeitlicher Ausdehnung für und mit Geige. Viele Werke komponierte er speziell für bestimmte Geiger...
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Komposition für Bratsche und Singende Säge Neue Musik für und mit Bratsche/Viola von Xaver Paul Thoma. Zu entdecken sind fast 70 Kompositionen für Solo-Viola mit Orchester, Streichorchester, anderen Instrumenten und Sing-Stimme aus den Bereichen Kammermusik und Bearbeitungen. Zusammengefasst aus den Jahren 1971 bis heute, präsentiert auf www.xaver-paul-thoma.de...
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